Donnerstag, 18. November
Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, Basel, 1. Stock
(eine Wegbeschreibung finden Sie hier)
Beginn 19.00 Uhr, anschliessend Apéro
Eintritt frei
> Veranstaltungsflyer Download (pdf)
Wie werden in der EU und in derSchweiz die Schwerpunkte der Forschungsförderung gesetzt? Wer zieht die Fäden? Lässt sich eine Konzentration auf bestimmte Forschungsbereiche ausmachen? Und wenn ja, wie wird dies begründet? Wo liegen die Stärken und Schwächen der Förderungssysteme?
Die Podiumsveranstaltung des Basler Appells gegen Gentechnologie soll diese Fragen beantworten. Aktueller Anlass ist eine Studie von Helen Wallace von der britischen Organisation GeneWatch, die einen umfassenden Überblick über staatliche Förderinitiativen auf europäischer Ebene gibt und gleichzeitig erhebliche Mängel aufzeigt. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung der Biotechnologien, insbesondere der Gentechnologie.
Moderation: Christian Heuss, Wissenschaftsredaktor Schweizer Radio DRS
Der Basler Appell gegen Gentechnologie lädt ein zu einer Ausstellung im «Scala» in Basel: Gezeigt werden Cartoons aus 20 Jahren Gentech-Kritik.
Vernissage:
Samstag, 1. November 2008
Saalöffnung mit Apéro
von 12 bis 18 Uhr
Von 15 bis 16 Uhr zeichnet der Berner Karikaturist «Pfuschi» live vor Ort.
Dauer der Ausstellung: Vom 1. bis 26. November
Öffnungszeiten: siehe Scala-Veranstaltungsprogramm, jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Das Scala liegt in der Freien Strasse 89 (ab Bahnhof SBB mit Tram Nr. 8 oder 11).
November 2007
In Biobanken werden grosse Mengen von biologischem Material wie etwa DNA, Blut- oder Gewebeproben zusammen mit HIntergrundinformationen der jeweiligen Person gespeichert. Sie erlauben so einen Vergleich verschiedener Individuen hinsichtlich ihres genetischen Materials, ihrer Krankheiten, ihrer Krankheitsverläufe und dem Einfluss von Umweltfaktoren.
Dies führt zu ethischen und datenschutzrechtlchen Fragestellungen:
Zwei Experten zum Thema geben eine Einführung in die Materie, danach bleibt Zeit für eine ausführliche Diskussion.
Mit:
Beat Rudin, Jurist, Stiftung für Datenschutz und Informationssicherheit, Lehrbeauftragter an der Universität Basel
Skuli Sigurdsson, Wissenschaftshistoriker, Reykjavik (Island), Lehraufträge in Berlin und Wien
Moderation: Roland Firscher, WOZ
Im Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30 in Basel
Bluttest, Ultraschall, Fruchtwasserpunktion: Mit immer feineren Methoden der vorgeburtlichen Untersuchung wird nach Behinderungen des zukünftigen Kindes gefahndet. Fast jeder schwangeren Frau wird heute ein Test angeboten. Die Unsicherheit steigt: Hält die pränatale Diagnostik was sie verspricht?
Die ReferentInnen berichten aus der Praxis. Es gibt ausführlich Gelegenheit zur Diskussion.
Mit:
Monnika Rothacher, appella, Informations- und Beratungstelefon, Zürich (Referat als pdf)
Uwe Semmelroggen, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Basel (Referat als pdf)
Moderation: Marcel Hänggi, WOZ
Oktober 2006
Die PID, der Gen-Check am Embryo noch vor der Einpflanzung in die Gebärmutter, soll auch in der Schweiz erlaubt werden. Embryonen könnten zukünftig danach ausgesucht werden, ob sie als Gewebespender für Angehörige taugen. Ist alles, was technisch machbar ist, auch sozial verträglich?
Zwei Expertinnen beleuchten die kritischen Aspekte. Es gibt ausführlich Gelegenheit zur Diskussion.
Mit:
Giselind Berg, Medizinsoziologin, Technische Universität Berlin (Referat als pdf)
Carola Meier-Seethaler, Psychologin und Philosophin, Bern (Referat als pdf)
Moderation: Christoph B. Keller, Schweizer Radio DRS 2
Im Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30 in Basel;